Die NIS2-Richtlinie stellt viele Unternehmen vor eine komplexe Herausforderung: Wo anfangen, was priorisieren, was dokumentieren? In der Beratungspraxis zeigt sich immer wieder, dass der erste Schritt oft der schwerste ist – nicht weil die Anforderungen unverständlich wären, sondern weil die eigene Ausgangssituation selten klar dokumentiert vorliegt.
Was NIS2 tatsächlich verlangt
NIS2 fordert von betroffenen Unternehmen im Kern: Risikomanagement, Business Continuity, Lieferkettensicherheit, Incident Reporting und Governance. Das klingt nach einer langen Liste – ist es auch. Aber der entscheidende Unterschied zur alten NIS-Richtlinie liegt im Umfang der betroffenen Unternehmen und in der persönlichen Haftung der Geschäftsführung.
Die häufigsten Fehler
- Compliance als Einmalprojekt: NIS2 ist kein Audit, das man einmal besteht. Es geht um dauerhaftes Sicherheitsmanagement.
- Fehlende Asset-Inventur: Ohne zu wissen, welche Systeme existieren, lässt sich keine sinnvolle Risikobewertung durchführen.
- Isolierte IT-Sicht: NIS2 betrifft nicht nur die IT-Abteilung, sondern die gesamte Organisation – inklusive Einkauf und Rechtsabteilung.
Empfehlung für den Einstieg
Beginnen Sie mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Was haben wir, wo sind unsere größten Risiken, was ist bereits dokumentiert? Aus dieser Ausgangslage ergibt sich eine realistische Roadmap – ohne das Gefühl, von Anforderungen überrollt zu werden.
Ein gutes Sicherheitsprogramm beginnt nicht mit der Technik. Es beginnt mit dem Verständnis, was schützenswert ist.
Wenn Sie wissen möchten, ob und wie stark Ihr Unternehmen von NIS2 betroffen ist, können Sie das mit unserem kostenlosen NIS2 Selbstcheck in 5 Minuten anonym herausfinden – ohne Anmeldung, ohne Verkaufsgespräch. Oder sprechen Sie uns direkt an, wenn Sie eine tiefergehende Einschätzung wünschen.